Schon im Kindergarten unterhielt der Thomas Vetterli seine Kameraden mit Theaterstücken oder imitierte vor den erstaunten Gesichtern die Mimik von Dieter Hallervorden. Als er „Didi“ im zarten Alter von sieben Jahren live auf der Bühne erleben durfte, war es um ihn geschehen. Am emotionalsten berührte ihn jedoch schon damals der unvergessene Ruedi Walter. Die Faszination für Film und Theater war so gross, dass es für den Zürcher nur eines gab: Er musste auf die Bühne! Während seine Schulkameraden am Mittwochnachmittag Fussball spielten, ging Thomas in die Pestalozzi-Bibliothek und suchte nach Kassetten, Schallplatten, CDs und Bücher seiner Vorbilder und lernte fleissig Texte auswendig. Als der Primarschüler 1988 „Ein Schweizer Namens Nötzli“ im Kino sah, konnte er sich vor Begeisterung  kaum zurück halten und stellte seinen ersten persönlichen Kontakt zu Walter Roderer her. Viele Jahre später sollten noch einige Treffen mit Rodi folgen – einem unglaublich liebenswerten Menschen, der ihn dazu aufmunterte, den Weg auf die Bühne weiter zu gehen. Seit 1985 steht der gelernte Koch regelmässig auf der Bühne. Er  präsentierte diverse Soloprogramme, Heinz-Erhardt-Abende sowie Gastspiele in Berlin. 2014 traf Vetterli auf Pianist Stefan Onitsch und erinnerte mit dem Programm „Weisch no...?!“ an die Schweizer Kabarettlegenden wie Emil Hegetschweiler, Fredy Scheim, Walter Roderer und viele mehr. Im vergangenen Jahr stellte das Duo zum 100. Jubiläumsjahr Ruedi Walters die Hommage „Jässodu!“ zusammen.

© 2018 VETTERLI | ONITSCH

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